Der Brief-Knigge

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Falsch geschriebene Namen gehören zu den peinlichsten Fehltritten in Geschäftsbriefen. Weil bis zum Briefende noch zahlreiche Fettnäpfe lauern, will Sie unser Brief-Knigge stilsicher durch Ihre Korrespondenz führen. Vier Mal im Jahr ein neuer Praxistipp. Wenn Sie nichts verpassen möchten, abonnieren Sie die kostenfreie Monats-Depesche!

Der Bewerbungsbrief: Lassen Sie Ihre Perlen strahlen!

An Ratschlägen für bessere Bewerbungsschreiben mangelt es nicht. Dennoch vermag es kaum ein Bewerbungsbrief, zum Empfänger zu sprechen. Dessen urmenschliches Bedürfnis, sich den Menschen hinter dem Brief vorstellen zu können, bleibt meist unerfüllt. Denn Ratgeber aller Couleur vermitteln Bewerbern, wie diese im Bewerbungsschreiben am besten tricksen, kaschieren und manipulieren sollen. Auf diese Weise sind Bewerbungsbriefe zu einer Mischung aus Dünkel und Effekthascherei verkommen, hinter denen die Persönlichkeiten der Bewerber komplett verschwinden. Damit schaden viele Ratgeber mehr als sie nutzen. 

Ein Bewerbungsschreiben ist mehr als ein Begleitbrief für Lebenslauf, Zeugnisse und Referenzen. Darin artikuliert der Verfasser die Bewerbungsabsicht. Erst diese Absichtserklärung macht die Bewerbung offiziell. Deshalb ist und bleibt der Bewerbungsbrief auch im digitalen Zeitalter notwendiger Bestandteil jeder Bewerbung. Doch vor allem ist der Bewerbungsbrief das Aushängeschild zur Person des Bewerbers. Im besten Fall verkündet dieser ein flammendes Plädoyer in eigener Sache. Dieses deklariert die Einzigartigkeit der Persönlichkeit mit dem Ziel, das Interesse des Empfängers zu wecken.

Selbst amerikanische Elite-Universitäten verweisen auf die Bedeutung des Bewerbungsbriefs. Sie billigen dem Bewerbungsschreiben das gleiche Gewicht zu wie dem Aufnahmetest und der Sprachprüfung. So möchte Princeton zum Beispiel, dass die Kandidaten in ihrem Bewerbungsbrief eine Aktivität beschreiben, die ihnen „etwas bedeutet“. Harvard will wissen, was die Bewerber „tief bewegt“. Es geht immer um dasselbe: der Jury zu zeigen, dass man etwas im Leben hat, das man mit Leidenschaft tut.

Ein Bewerbungsbrief, der diesen Anspruch erfüllt, dreht sich um drei Fragen: Was für ein Mensch bin ich? Was habe ich bisher geleistet? Was kann ich besonders gut? Wer sich an dieser Struktur orientiert und seinen Brief von allen Phrasen und Großsprecherei befreit, wird einen guten Bewerbungsbrief schreiben. Einen Bewerbungsbrief, der aus der Masse hervorsticht und dem potenziellen Arbeitgeber signalisiert: Ich bin weder ein Technokrat noch ein konditionierter Streber. Sie haben einen Mensch aus Fleisch und Blut vor sich, der etwas ganz Bestimmtes besonders gut kann. Ergo: Legen Sie im Bewerbungsbrief die Perlen Ihrer Persönlichkeit frei, und bringen Sie diese zum Funkeln!

11 Tipps für authentische Bewerbungsbriefe

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Charakterstudie Brief

„Nicht mit Unrecht behaupten viele, nach dem Inhalte, der Abfassung und dem Aeußern seiner Briefe könne man einen Menschen recht wohl beurtheilen.“ (Aus „Der Umgang in und mit der Gesellschaft“ von 1881)

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