Historie des Privatbriefs

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Briefe privaten Inhalts waren lange Zeit einer Minderheit vorbehalten. „Viele Geistliche wechselten Briefe, Studenten schrieben an ihre Familien, Angehörige an Offiziere der Armee“, ist auf einer Schautafel des Frankfurter Museums für Kommunikation zu lesen. Dabei sei es stets um Wichtiges gegangen, etwa um die Versorgung von Waisen oder den Abschluss des Studiums. Für Belanglosigkeiten waren Briefe zu kostspielig. So wuchs die Menge privater Briefe nur langsam. Erst im 18. Jahrhundert entwickelte sich eine Briefkultur mit intensivem Briefwechsel. Allerdings korrespondierte nur ein kleiner, gebildeter Teil der Bevölkerung miteinander.

Erst als die Briefmarke das Porto billiger machte, wuchs die Zahl der Briefe. 1852 soll jeder Deutsche bereits zehn Briefe im Jahr bekommen haben. Von nun an tauschte man sich zunehmend auch über Alltägliches aus. Als 1869/70 die bald millionenfach verwendete Postkarte ihr Debüt feierte, verdoppelte sich die Briefmenge bald alle 10 Jahre. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg zählte man im Durchschnitt schon 113 Briefe pro Jahr und Einwohner. Heute erhält jeder Deutsche jährlich 250 Briefe, Postkarten und Drucksachen – mit steigender Tendenz und allen Abgesängen auf die schriftliche Kommunikation zum Trotz!

Unseren Privatkunden helfen wir vor allem, in Bewerbungsbriefen eine glänzende Figur zu machen oder bei persönlichen Ereignissen und Anlässen den richtigen Ton zu treffen.

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Charakterstudie Brief

„Nicht mit Unrecht behaupten viele, nach dem Inhalte, der Abfassung und dem Aeußern seiner Briefe könne man einen Menschen recht wohl beurtheilen.“ (Aus „Der Umgang in und mit der Gesellschaft“ von 1881)

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