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Diesem Brief konnte der mächtigste Mann der Welt nicht widerstehen. Ein Akquisitionsbrief aus der Feder des Thüringer Abfallexperten Werner Bidlingmaier erreichte das Weiße Haus – mit Erfolg. Lesen Sie, wie die Idee des „Buddelhonigs“ ihren Weg über den Atlantik fand.

Ein Akquisitionsbrief erobert das Weiße Haus

Der Arbeitsort des Imkers Thomas Maul ist die „Buddel“, wie die frühere Mülldeponie in Erfurt-Schwerborn im Volksmund genannt wird. Wo sich einst Ratten tummelten, wachsen heute 80.000 Pflanzen und Büsche. Bestäubt werden die Blüten von bis zu 60.000 Honigbienen. Dabei wird das Endprodukt, der Bio-Buddelhonig, regelmäßig im Labor untersucht. Bisher war er immer schadstofffrei, sagt Imker Maul.

Biotope aus Stein- und Tonholzhaufen, Insektenhotels, seltene Pflanzen und Tiere bevölkern seit 2010 die ehemalige Deponie, außerdem 100 Soay-Schafe, eine aus Schottland stammende, vom Aussterben bedrohte Rasse. Damit schließt sich der Kreis, denn die Schafe spenden natürlichen Dünger und verhindern das unkontrollierte Wachsen von Bäumen und Sträuchern. Bussarde schützen vor Mäuseplagen. Und Umweltfreunde können das alles mit eigenen Augen bestaunen, denn durch das 92 Hektar große Areal führt ein fünf Kilometer langer Wanderweg.

Noch ist das Projekt weltweit einzigartig, aber das Bieneninstitut der University of California hat ein besonderes Interesse an einem Erfahrungsaustausch mit den Thüringern, die im Februar dort waren. Mittlerweile hat Barack Obama eine Million Dollar für die Nachahmung der Idee aus Erfurt bereitgestellt, von der er in einem Brief erfahren hatte.

 
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Eindrücklich zeigt diese Geschichte, was ein Brief bewirken kann. Wenn Sie die Aufmerksamkeit eines wichtigen Menschen erregen wollen, denken Sie an uns!

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